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Erfolgreiches Schnittstellenmanagement im Krankenhaus

16. August 2016
Melanie Schiering

Dank ganzheitlicher Integration effizient arbeiten

Krankenhäuser sind Wirtschaftsunternehmen und stehen nach wie vor, vor der Herausforderung einen Mittelweg zwischen medizinischer Versorgung und Wirtschaftlichkeit zu finden. In Zeiten der zunehmenden Digitalisierung von Geschäftsprozessen erfordert dies eine reibungslose Kommunikation der unterschiedlichen Lösungen in der Softwarelandschaft eines Krankenhauses. Um jederzeit fundierte Entscheidungen treffen zu können, muss speziell die Integration zwischen dem Krankenhausinformationssystem (KIS) und der Rechnungswesensoftware samt dem Controlling funktionieren.

Welche Rolle spielt das Krankenhausinformationssystem (KIS)?

Im Krankenhaus werden an unterschiedlichen Stellen Informationen zu den Patienten gesammelt und verarbeitet. Von der Aufnahme über die Behandlung bis hin zur Erstellung der Abrechnung des Patienten. Die Datenerfassung erfolgt in unterschiedlichen Lösungen zunehmend digital. Dank passender Schnittstellen der vorhandenen Systeme laufen alle Informationen im KIS zusammen. So haben unterschiedliche Personen jederzeit Zugriff auf die gleiche Datenbasis der Patienten.

Welche Anforderungen stellen Krankenhäuser an die Integration des KIS mit der Rechnungswesensoftware?

Unabhängig welche Systeme integriert werden, die Anforderungen sind zunächst ähnlich.

  • Integration bestehender Systeme
  • Zukunftsfähigkeit
  • Flexibilität
  • Gewährleistung von durchgängigen Geschäftsprozessen
  • Vorhandenes Potenzial voll ausschöpfen
  • Doppelte Datenhaltung, sogenannte Insellösungen vermeiden
  • Mehraufwand durch die Arbeit in unterschiedlichen Systemen minimieren
  • Korrekte Datenübertragung

 

Speziell bei den Schnittstellen vom KIS zum Rechnungswesen kommt es darauf an, dass die Übergabe der patienten- und fallbezogenen Stammdaten, die für die Buchhaltung relevant sind, sichergestellt ist. So können schnell und einfach patienten- und fallbezogenen Abrechnungen erstellt und zugeordnet werden.

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„Das Thema Integration ist in Krankenhäusern ein sensibles Thema. Aus dem Grund spielt hier die persönliche Betreuung und das Nehmen von Ängsten und Vorbehalten eine große Rolle.“

Dominique Weeda, Key-Account Manager- Bereich Gesundheits- und Sozialwesen, Diamant Software

Eine besondere Relevanz haben bi-direktionale Schnittstellen, die zum Beispiel bei MDK-Prüfungen eine große Entlastung darstellen. Bei MDK-Prüfungen erfolgt eine Übergabe der Informationen zum Stand der Prüfung aus dem KIS heraus an das Rechnungswesen. Andersherum liefert das Rechnungswesen wiederum Informationen zurück an das KIS. So bleiben beide Seiten zu den MDK-Prüfungen auf dem aktuellen Stand.

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„Aufgrund mangelnder personeller und finanzielle Ressourcen scheuen Krankenhäuser den Aufwand der Einführung einer neuer Software. Die Möglichkeiten und Vorteile sind oft nicht bekannt, vor allem im Bereich Rechnungswesen und Controlling.“

Nicole Schlepphorst-Brei, Key-Account Manager – Bereich Gesundheits- und Sozialwesen, Diamant Software.

Welchen Herausforderungen müssen sich die Krankenhäuser stellen, wenn Sie neue Integrationslösungen einführen wollen?

Ein Krankenhaus besteht aus komplexen Strukturen. Die Herausforderung besteht darin, dass die unterschiedlichen Integrationslösungen harmonieren müssen. Dies gelingt bei der Einführung von neuen Integrationslösungen nur durch ein ganzheitliches Projektmanagement. Dabei ist die gegenseitige Unterstützung aller internen und externen Projektbeteiligten erforderlich. Bei Diamant Software wurde speziell für die Anforderungen im Gesundheits- und Sozialwesen ein Key-Account Bereich geschaffen. Dieser wird von Nicole Schlepphorst-Brei und Dominique Weeda betreut. Beide verfügen über 15 Jahre Erfahrung mit dem Diamant Rechnungswesen und bringen Know-how aus zahlreichen Kundenprojekten mit. Die Erfahrung zeigt, dass eine ganzheitliche Beratung ein elementarer Baustein dafür ist, dass das Schnittstellenmanagement gelingt.

Welche weiteren Vorteile entstehen für die Krankenhäuser, wenn eine ganzheitliche Integration der Systeme gelingt?

  • Automatisierung von Auszifferungsprozessen bei der Verarbeitung von §301 Datensätzen
  • Digitaler Genehmigungsprozess für Eingangsrechnungen
  • Erhöhte Transparenz über Personalkosten und die Einsatzplanung
  • Detaillierte Abbildung der Kostenträgerrechnung (fall-und patientenbezogenes Controlling)
  • Transparente und sichere Darstellung von Intercompany-Beziehungen
  • Sofortige Auskunftsfähigkeit durch Ad hoc Berichte
  • Manuelle Aufwände werden reduziert
  • Ein reibungsloser Datenaustausch schafft so durchgängige Prozesse und mehr Transparenz

 


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