KI-Kompetenzzentrum unterstützt Branchenführer aus OWL

Liquiditätsprognosen per Sprachbefehl erstellen, Rechnungen automatisch versehen, optimale Preise definieren – Künstliche Intelligenz (KI) macht’s möglich. Wie können auch mittelständische Unternehmen von smarten Chatbots profitieren? Das KI-Kompetenzzentrum der Diamant Software GmbH unterstützt das vom Bund geförderte Forschungsprojekt Arbeitswelt.Plus, um Antworten zu finden.

Diamant Software bringt Zukunftstechnologie in Unternehmen

Diamant Software forscht seit mehreren Jahren zur künstlichen Intelligenz und gehört mit seinem Chatbot Isi im Rechnungswesen zu den Innovationsführern. Bisher wird die Technologie allerdings nur von wenigen Firmen in Deutschland eingesetzt und die Anwendungsszenarien für die intelligente Sprachassistentin sind längst nicht ausgeschöpft. Als die Anfrage kam, ob wir das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forschungsprojekt „KI für die Arbeitswelt des industriellen Mittelstands“ mit unserem KI-Knowhow zu unterstützen, fiel uns die Zusage deshalb leicht. 

Forschungsprojekt: KI gewinnbringend nutzen

Das Forschungsprojekt ist am 1. Oktober 2020 gestartet und wird bis 2025 mit 10,7 Millionen Euro gefördert. Es gehört zu einem von zwei Projekten, die aus 47 Bewerbungen um die Ausschreibung ausgewählt wurden.

Im Zentrum steht die Frage, wie Unternehmen Künstliche Intelligenz gewinnbringend in die Arbeitswelt integrieren können. Wie müssen Arbeitsplätze gestaltet sein? Welche Qualifizierungen benötigen Mitarbeiter und wie sollte der Change-Prozess im Idealfall ablaufen? Hidden Champions der Region wie Miele, Bette, Dr. Oetker und Kannegiesser beteiligen sich als Praxispartner, werden neue KI-Anwendungen in ihrem operativen Geschäft erproben und evaluieren lassen. 

Das Team aus dem KI-Kompetenzzentrum der Diamant Software ist seit Kurzem als technischer Enabler, als Befähiger, im Teilprojekt „ImpliKit“ aktiv, das von der Fachhochschule der Wirtschaft verantwortet wird. Wir analysieren gemeinsam mit unseren Projektpartnern Herausforderungen und Voraussetzungen für die gewinnbringende Einführung von KI-Technologie und begleiten Unternehmen bei der Umsetzung und Evaluation von Pilotprojekten.

Diamant steuert Wissen zur KI-Chatbots bei und begleitet in der Praxis

Wie können Unternehmen implizites Wissen von Mitarbeitern mithilfe von Künstlicher Intelligenz verstetigen? Und wie können Chat Bots als intelligente Unterstützung Wissen nutzbringend in diverse Geschäftsprozesse integriert werden? Unter diese beiden Leitfragen lässt sich das Engagement von Diamant im Forschungsprojekt zusammenfassen.

Die Experten unseres KI-Kompetenzzentrums bringen ihre langjährige Erfahrung in der Entwicklung intelligenter Chatbots ein und begleiten Unternehmen bei der Praxiseinführung der Technologie – nicht nur im Rechnungswesen, sondern auch in weiteren Einsatzfeldern wie der Produktion. Sie entwickeln KI-Modelle, unterstützen bei der Implementierung und erheben, in qualitativen und quantitativen Studien, welche messbaren unternehmerischen Vorteile die neue Technologie liefert und wo Ansätze zur weiteren Optimierung liegen. 

Forschungsprojekt ist ein Gewinn für Diamant-Bestandskunden

Diamant Software hat in seine Anwendungen bereits Künstliche Intelligenz auf dem neuesten Stand der Forschung integriert und bietet seinen Kunden bereits die Effizienzvorteile, die damit verbunden sind. Der Mehrwert der Software fällt jedoch umso größer aus, je mehr Praxiserfahrung in die Entwicklung einfließen. Welche Funktionalitäten benötigen Nutzer wirklich? Wo ist die Nutzerführung nicht intuitiv? Diese Frage können über die Akzeptanz von KI in einem Unternehmen entscheiden. 

Im Rahmen des Forschungsprojekts erhalten wir – über unsere eigenen Kunden hinaus – tiefe Einblicke in Nutzerbedürfnisse und -herausforderungen. Von den Erkenntnissen profitieren nicht nur die an der Studie teilnehmenden Firmen. Das Knowhow fließt direkt in unsere eigene Produktentwicklung ein.

Aufgrund der größeren Zahl der teilnehmenden Firmen generieren wir in einem Bruchteil der ansonsten benötigten Zeit einen Datenschatz aus Praxiserfahrung, der unser Innovationstempo spürbar beschleunigen wird. Zusätzlich bietet die Vernetzung mit anderen Stakeholdern aus dem Exzellenzcluster unseren Experten aus dem Diamant KI-Kompetenzzentrum eine gute Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszublicken und neue Impulse zu gewinnen. Das Forschungsprojekt ist so eine Win-win-Situation, von der teilnehmende Unternehmen und unsere Kunden gleichermaßen profitieren.

Künstliche Intelligenz bereits im Einsatz – rasante Weiterentwicklung

Unternehmen, die ihre Mitarbeiter mithilfe von künstlicher Intelligenz entlasten und Prozesse automatisieren möchten, müssen allerdings nicht bis zum Ende des Forschungsprojekts 2025 warten. 

Diamant Software integriert bereits an verschiedenen Stellen Machine Learning und Künstliche Intelligenz in seinen Anwendungen und Unternehmen erzielen auf diese Weise schon heute signifikante Effizienzvorteile. Die KI-Sprachassistenz Isi ist nur das offensichtlichste Beispiel für KI-Integration.

Mit der fortgeschrittenen KI-Anwendung können Nutzer im Controlling aktuell verschiedene Kennzahlen abfragen und offene Posten bearbeiten. Statt vieler Klicks genügt ein Sprachbefehl. Isi lernt durch die Interaktion mit den Nutzern kontinuierlich dazu und unsere Experten statten sie regelmäßig mit neuen Fähigkeiten aus. Demnächst können Nutzer beispielsweise Verlaufsanalysen anfordern, Informationen zu Debitoren erfragen und Rechnungen automatisiert freigeben lassen. Neue Anwendungsszenarien eröffnen sich, Performancevorteile nehmen zu. 

Auch abseits von Isi und dem Forschungsprojekt Arbeitswelt.Plus geht Diamants KI-Forschung und Entwicklung weiter. Die Beteiligung am Forschungsprojekt ist allerdings ein wichtiger Meilenstein. Mit ihm werden wir unserem Anspruch gerecht, unseren Kunden das intelligenteste Rechnungswesen der Welt anzubieten. 

Sandra Buschsieweke
Rechnungswesen und Controlling sind langweilig? Ganz im Gegenteil: Für den kaufmännischen Bereich wird es zukünftig noch spannender. Diese Meinung vertritt Sandra Buschsieweke und beschäftigt sich im Diamant Blog intensiv mit Zukunftsthemen.

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