Wasser- und Abwasserzweckverband Bode-Wipper


Branche: Abfallwirtschaft
Anzahl der Mitarbeiter: 60
Kunde seit: 2004

Alles im Fluss

Siegrid Annecke, kaufmännische Leiterin des Wasser- und Abwasserzweckverbands Bode-Wipper, kann mit ihrer Abteilung dank Diamant heute wesentlich effizienter arbeiten.

Fließend ist nicht nur das „Produkt“ des Zweckverbands Bode-Wipper, fließend müssen auch die Prozesse in seiner Buchhaltung sein: „Wir sind personell knapp bemessen und müssen deshalb so effizient wie möglich arbeiten“, berichtet Siegrid Annecke. Dabei wird die kaufmännische Leiterin bereits seit 2004 tatkräftig von Diamant unterstützt. Denn damals löste der in Staßfurt nahe Magdeburg beheimatete Verband ein Altsystem ab und führte „Diamant/2“ ein – mit dem Ziel, die Abläufe im Rechnungswesen zu optimieren. „Für mich war es vor allem wichtig, aus allen Auswertungs- und Berichtspositionen direkt bis auf die Einzelbuchung herunter zu kommen, ohne dass ich lange suchen muss“, erinnert sich die kaufmännische Leiterin. „Das bieten nicht viele Programme und das habe ich sehr zu schätzen gelernt.“ Und Petra Stock, Mitarbeiterin in der Buchhaltung, ergänzt: „Für unsere tägliche Arbeit war entscheidend, dass die Software schnell und einfach zu bedienen ist.“

Software deckt komplizierte Struktur ab

Doch damit war das Rationalisierungspotenzial, das Diamant dem Verband bietet, bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Hintergrund ist die komplizierte Struktur, die sich aus den beiden Aufgaben des Verbands ergibt. Mit seinen 60 Beschäftigten ist er zum einen für die Trinkwasserversorgung der Bürger zuständig, übernimmt aber gleichzeitig auch die Entsorgung des Abwassers. Für insgesamt gut 56.000 Einwohner ist er dabei tätig, sein Gebiet entspricht in etwa dem Altkreis Staßfurt, der nach der Wende aufgelöst wurde. Die Crux an der Sache: „Wir sind steuerrechtlich gezwungen, zwei separate Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen zu erstellen, getrennt nach den Bereichen Trink- und Abwasser“, erläutert Siegrid Annecke. „Denn steuertechnisch wird das Trinkwasser gewerblich behandelt, das Abwasser dagegen hoheitlich. Also einmal mit Umsatzsteuer und einmal ohne.“

KlaeranlageGleichzeitig müssen die Staßfurter natürlich auch eine Bilanz sowie GuV für das Gesamtunternehmen vorlegen. Deshalb entschloss sich der Verband vor einem Jahr, sein Diamant mit der Konzernbuchhaltung aufzurüsten. Und nutzte gleich die günstige Gelegenheit, um auf die nächste Softwaregeneration umzusteigen. So kommt es, dass man in Staßfurt nun seit 2009 mit „Diamant/3“ arbeitet.

„Wesentlich schneller und effizienter“

Dank der Konzernbuchhaltung und dem speziellen Modul „Intercompany-Buchungen“ konnte der Verband damit auch die Erstellung seiner Abschlüsse automatisieren. Dazu führt er in Diamant seine beiden Bereiche – also Trink- und Abwasser – als eigenständige Mandanten. Das Gesamtunternehmen ist in Form des konsolidierten Konzernmandanten abgebildet. Für die richtige Verarbeitung der Posten sorgen die Intercompany-Buchungen: Eingehende Rechnungen, die sich nicht eindeutig zuordnen lassen – z. B. für Raumkosten – werden direkt bei der Erfassung vom System gesplittet und im Verhältnis drei zu zwei auf den Trinkwasser- oder Abwassermandanten verteilt. Der Quotient ergibt sich dabei aus dem Anteil der Kunden am jeweiligen Bereich. Für den „Trinkwasserteil“ der Rechnung berücksichtigt das System automatisch den Vorsteuerabzug, für den „Abwasserteil“ dagegen nicht. Bei der Konsolidierung zum Gesamtunternehmen führt die Software die entsprechenden Buchungen dann selbstständig wieder zusammen. Ergebnis: Die Buchhaltung des Verbands wurde von unnötiger Mehrarbeit entlastet.  „Wir müssen die Rechnungen nicht mehr manuell aufteilen und doppelt erfassen“, freut sich die kaufmännische Leiterin über die Arbeitsersparnis. Und darüber, dass man das mit der Einführung von Diamant verfolgte Ziel erreicht hat: „Wir sind heute wesentlich schneller und effizienter.“ Um nicht zu sagen: fließender.

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