Deutsches Rotes Kreuz Münster


Branche: Sozialwesen
Anzahl der Mitarbeiter: 200
Kunde seit: 1998

Münsteraner Quantensprung

Franz Kaffka, Leiter Finanzen, Rechnungswesen und EDV beim Deutschen Roten Kreuz Münster, rechnet mit Diamant die Leistungen des Verbands flexibel und zuverlässig mit den öffentlichen Trägern ab.

„Wir empfinden uns als mittelständischen Dienstleister im Nonprofit-Sektor“, beschreibt Franz Kaffka das Selbstverständnis des DRK-Kreisverbandes Münster. Rund 200 hauptamtliche Mitarbeiter stark, ist der Verband sehr breit aufgestellt: Die Tätigkeitsfelder gehen weit über die klassischen Rotkreuz-Angebote hinaus und umfassen insgesamt rund zwanzig unterschiedliche Fachdienste. Dazu gehören etwa ein Autismus-Therapiezentrum, Beratung für Menschen mit Migrationsvorgeschichte oder auch die Trägerschaft für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ). Einmalig in Deutschland ist die Kinderschutzambulanz. Hier werden Kinder psychologisch betreut, die Opfer von Gewalt oder sexuellem Missbrauch wurden. Die Therapeuten arbeiten dabei in einer multiprofessionellen Clearingstelle mit Staatsanwaltschaft, Jugendamt und Polizei zusammen, um anonymisierte Hinweise auf sexuellen Missbrauch, körperliche und emotionale Misshandlung sowie Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen einzuschätzen. Ein neuartiges Konzept, von dem sich auch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries schon einmal persönlich vor Ort überzeugt hat.

Zahlen können eins-zu-eins übernommen werden

Abgerechnet werden die erbrachten Dienste fast ausschließlich mit öffentlichen Kostenträgern. „Bei der Abrechnung mit den Kostenträgern muss man sich sehr flexibel auf deren Vorgaben einstellen können“, weiß Franz Kaffka. Eine Anforderung, die er mit Hilfe der Diamant Kostenrechnung „wunderbar meistern kann“. Das gilt zum Beispiel für den Bereich Kinder, Jugend und Familie, wo die Kindertagesstätten zu 91 Prozent von der Stadt Münster und dem Land Nordrhein-Westfalen finanziert werden. Dazu führt Franz Kaffka jede dieser Tagesstätten in Diamant als eigene Kostenstelle. Einmal im Jahr werden diese  – also die Tagesstätten – mit der Stadt abgerechnet. Dafür steht ein elektronisches Abrechnungsprogramm zur Verfügung, die Zahlen kann Franz Kaffka direkt aus Diamant übernehmen. „Die Kostenstellenauswertungen liefern uns die Werte eins-zu-eins, wie wir sie für das elektronische Abrechnungsformular brauchen. Da ist keinerlei Zusammensuchen mehr nötig. Und das gilt für alle Bereiche, in denen wir mit öffentlichen Trägern arbeiten.“

Sicherheit und ein ruhiges Gewissen“

Ähnlich wichtig ist für den Rewe-Leiter die Möglichkeit, Kosten für Projekte zu ermitteln. Das DRK Münster verwirklicht zahlreiche Projekte, die durch Spenden finanziert werden. „Die Spender wollen natürlich hinterher sehen, wofür ihre Gelder verwendet worden sind“, sagt Franz Kaffka. Ganz aktuell ist das Mentoren-Projekt „Fit für den Job“, das Kinder aus einem Stadtteil mit hohem Migrantenanteil auf das Berufsleben vorbereiten soll. Ausgeschrieben von einer Bank, ging der Zuschlag für die Verwirklichung an das DRK Münster. Gemeinsam mit den Fachabteilungen hat Franz Kaffka dafür in Diamant ein Projekt angelegt. „Damit kann ich die Kosten exakt verrechnen und die erbrachten Leistungen genau nachweisen.“

Seit gut zehn Jahren arbeiten Franz Kaffka und seine zwei Mitarbeiter jetzt mit der Diamant Software. Die Ablösung des Altsystems im Jahr 1999 war für das Rewe-Team in Sachen Softwareunterstützung damals „ein Quantensprung“. Und an dieser Einschätzung hat sich bis heute nichts geändert: „Die Zuverlässigkeit und Stabilität des Programms ist wirklich beeindruckend“, resümiert der Rewe-Leiter. „Das gibt einem Sicherheit und ein ruhiges Gewissen.“

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