Deutsche Oper am Rhein


Branche: Kultur | Unterhaltung
Anzahl der Mitarbeiter: 530
Kunde seit: 2004

Rechnungswesen modern inszeniert

Frank Baumann, Leiter Finanz- und Rechnungswesen der Deutschen Oper am Rhein, führt mit Diamant Regie beim Kosten-Controlling.

„Ich bin mittlerweile seit zehn Jahren hier beschäftigt und glaube, die beste Entscheidung, die ich in dieser Zeit getroffen habe, war es, Diamant einzuführen“, sagt Frank Baumann. Er muss es wissen, denn schließlich spielt die Diamant Software bei der Arbeit des Finanz- und Rechnungswesenleiters der Deutschen Oper am Rhein eine Hauptrolle. „Wir müssen mit unseren sehr knappen finanziellen Ressourcen diszipliniert umgehen. Dies erfordert ein intensives Kosten-Controlling, welches die Kernanforderung an unser Rechnungswesen ist“, erläutert er. „Diamant unterstützt uns dabei ideal. Und zwar nicht nur im operativen Geschäft, sondern auch bei der Unternehmenssteuerung durch vorgefertigte Berichte und zahlreiche Möglichkeiten zu Analysen und Auswertungen.“

Im Jahr 1956 als Theatergemeinschaft der Städte Düsseldorf und Duisburg gegründet, ist die Deutsche Oper am Rhein seit 2003 eine gemeinnützige GmbH. Die Betreibergesellschaft bespielt das Opernhaus in Düsseldorf sowie das Theater in Duisburg und bietet dabei ein breites kulturelles Angebot: Liebhaber von Opern und Operetten kommen ebenso auf ihre Kosten wie Musical-Freunde oder Ballett-Interessierte – und strömen in Massen in die beiden Häuser. Insgesamt knapp 280.000 Besucher nahmen im letzten Geschäftsjahr auf den Sitzen in Düsseldorf und Duisburg Platz.

 

Erster Akt: Finanzbuchhaltung

Frank Baumann und sein Team sorgen mit Hilfe der Diamant Software dafür, das sich die Ausgaben der Oper nicht zu einer Tragödie entwickeln. „In der Finanzbuchhaltung erfassen wir nicht nur alle unsere Belege nach den Vorschriften des HGB, sondern ordnen die Erträge und Aufwendungen auch gleichzeitig nach internen Grundsätzen unseren Kostenstellen und Kostenträgern zu“, erläutert der Finanz- und Rechnungswesenleiter. Die Löhne fließen dabei automatisch aus einer Lohnsoftware ein, die über eine komfortable Schnittstelle an Diamant angebunden ist. Frank Baumann: „In den Diamant-Standardberichten geht dann der Vorhang für unser umfangreiches Berichtswesen auf.“

Zweiter Akt: Kostenrechnung

Mit der Kostenrechnung der Software ermittelt die Oper laufend und detailliert die Kosten, die in den einzelnen Abteilungen anfallen und vergleicht sie mit den festgelegten Budgets – beispielsweise für das Solisten-Ensemble, das Ballett, den Chor oder die Bühnentechnik. „So wissen wir immer, was diese Bereiche für Kosten verursachen und wo wir noch etwas optimieren können“, freut sich Frank Baumann.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Controlling von künstlerischen Projekten, denn die Oper erhält aus dem In- und Ausland häufig Anfragen nach Gastspielen. „Da müssen wir uns natürlich im Vorfeld fragen: Was kostet uns das eigentlich, wenn wir vier Vorstellungen der Richard-Strauß-Oper ‚Der Rosenkavalier‘ in Taiwan spielen?“ Souffliert wird ihm dabei ebenfalls von Diamant. „Ich kann mit der Software ein Schema aufbauen, mit dem ich dann die Kosten für das Projekt und damit auch unseren Preis kalkulieren kann“, erläutert er. Auf der Basis dieser Kalkulation verhandelt dann die Geschäftsführung der Deutschen Oper am Rhein mit dem Interessenten. Kommt ein Vertrag zustande, der dann abgerechnet wird, lassen sich die Abrechnungsdaten direkt auf den entsprechenden Kostenträger in Diamant buchen und mit der Kalkulation vergleichen. „So können wir ermitteln, ob wir uns bei einem Projekt noch im Kostenrahmen bewegen, oder ob etwas aus dem Ruder läuft – und zwar tagesaktuell.“

Dritter Akt: Anlagenbuchhaltung

Aber auch die Anlagenbuchhaltung von Diamant nutzen der Rechnungswesenleiter und seine Kollegen intensiv für das Kostenmanagement. Die selbst hergestellten Bühnenausstattungen – seien es die Kostüme für „Aida“ oder das Bühnenbild für „Don Giovanni“ – werden als Wirtschaftsgüter angelegt und über die geplante Nutzungsdauer abgeschrieben. Alle Materialien, die für die Produktion gekauft werden und die Löhne, die bei der Herstellung anfallen, lassen sich in der Anlagenbuchhaltung direkt dem jeweiligen Wirtschaftsgut zuordnen. Auf dieser Basis kann Frank Baumann dann bequem die Herstellungskosten für eine Produktion ermitteln. „In der Auswertbarkeit des Anlagenspiegels mal eben zwischendurch gibt Diamant richtig schön was her“, ist er begeistert. „Man kann beispielsweise jederzeit überprüfen, wie sich die Wirtschaftsgüter nach aktuellem Stand der Abschreibungen bis zum Ende des Geschäftjahres entwickeln werden. Das ist wirklich sehr hilfreich für uns.“ So wird das Kostenmanagement zu einem Lustspiel.

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