Bischöfliche Stiftung Haus Hall


Branche: Sozialwesen
Anzahl der Mitarbeiter: 1300
Kunde seit: 2010

Diamant stiftet Zukunftsfähigkeit

Barbara Berger, Mitarbeiterin Finanz- und Rechnungswesen, hat der Bischöflichen Stiftung Haus Hall zu einer modernen Softwarelandschaft verholfen.

Als Barbara Berger im September 2010 aus dem Urlaub an ihren Arbeitsplatz zurückkehrte, wartete eine Überraschung auf sie: Weil die Abteilungsleiterin erkrankt war, wurde sie kurzerhand zur Projektleiterin für die Einführung der Diamant Software im Rahmen einer umfangreichen EDV-Umstellung ernannt. Die soziale Einrichtung mit Sitz in Gescher kümmert sich im westlichen Münsterland mit ihren ambulanten und stationären Plätzen um Menschen mit Behinderungen. Zu den Diensten gehören unter anderem ein integrativer Kindergarten, eine Förderschule, verschiedene Wohnangebote sowie Werkstätten. Daneben hat die Stiftung auch Altenhilfe im Angebot. Alles in allem werden von den etwa 1.450 Mitarbeitern rund 2.000 Menschen betreut.

Altes System nicht mehr gewartet

Als der Anbieter der Unternehmenssoftware, die das Haus Hall früher im Einsatz hatte, die Weiterentwicklung und Wartung des Systems einstellte, war für die Verantwortlichen in Gescher klar: Wir nutzen die Gelegenheit und bauen eine moderne, zukunftsfähige Softwarelandschaft auf. Im Mittelpunkt stand dabei naturgemäß das Betreutenmanagement – und fündig wurde die Stiftung hier bei der Branchensoftware Vivendi für das Sozial- und Gesundheitswesen. Dessen Hersteller Connext Communication GmbH vertreibt die Diamant Software als nahtlos integrierte Rechnungswesen- und Controlling-Komponente.

Trotzdem, betont Barbara Berger, habe man das Rechnungswesen aber selbstverständlich nicht „einfach so mitgekauft“, sondern vorher sorgfältig geprüft. „Dass wir uns über Schnittstellen keine Gedanken mehr machen mussten, war natürlich schon ein großer Vorteil“, sagt die Mitarbeiterin Finanz- und Rechnungswesen. Aber auch die programmtechnische Qualität und vor allem die Zukunftsfähigkeit der Software habe überzeugt. „Wir wollten auch im Rechnungswesen ein System, mit dem wir flexibel auf künftige Entwicklungen reagieren können.“

szene_haus-hall-(3)Viele Vorteile bei der täglichen Arbeit

Die bereits vorhandene Integration von Diamant mit Vivendi war dann einer der Gründe, warum aus der Überraschung für Barbara Berger keine böse Überraschung wurde. „Die Implementierung lief sehr gut, weil sie von Connext hervorragend begleitet wurde. Wir konnten wie geplant zum Jahresbeginn 2011 in den Echtbetrieb gehen“, nennt die Teilprojektleiterin für die Diamant-Einführung den zweiten Grund. Bei ihrer täglichen Arbeit profitiert sie heute an vielen Stellen von der neuen Software. Sei es durch den automatischen Bankimport, der viel Aufwand spart und ihr mehr Zeit gibt, sich mit wesentlichen Dingen zu beschäftigen. Oder die bi-direktionale Excel-Integration, die ihr nun Nebenrechnungen und Abstimmungen deutlich erleichtern. Oder die höhere Transparenz durch die Möglichkeit, in der Kostenrechnung Projekte zu führen und auszuwerten.

Aber auch vor Veränderungen der Strukturen ist Barbara Berger nicht mehr bange. Bestand die Stiftung früher aus lediglich einem Unternehmen, hat sich das Gefüge in den vergangenen sieben Jahren geändert. So wurden etwa die Werkstätten in ein eigenes Unternehmen ausgegliedert, ein Altenheim übernommen oder eine Servicegesellschaft gegründet – alle mit unterschiedlichen steuerrechtlichen Aspekten und Rechtslagen. Hatte sich die Abbildung dieser Strukturen vor dem Software-Wechsel als schwierig erwiesen, stellt sie heute kein Problem mehr dar. Jedes Unternehmen lässt sich in Diamant als eigener Mandant mit eigenen rechtlichen Rahmenbedingungen führen. Die zentrale Stammdatenverwaltung sorgt aber dafür, dass die Stammdaten (z. B. Lieferanten) in allen Mandanten identisch sind und alle mit demselben Kontenrahmen arbeiten. „Derartige Veränderungen sind heutzutage üblich und werden sicher noch zunehmen“, weiß die Mitarbeiterin Finanz- und Rechnungswesen. „Doch darauf können wir in Zukunft schnell und flexibel reagieren.“ Und Barbara Berger kann so nichts mehr überraschen.

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