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Happy im Rechnungswesen

11. Januar 2018
Melanie Schiering

„Die Höhle der Löwen“-Startup Happy Cheeze entscheidet sich im Rechnungswesen für Diamant/3 aus der Cloud

Wer offen gegenüber veganen Produkten ist oder regelmäßig die Vox-Gründershow „Höhle der Löwen“ verfolgt, hat vermutlich schon von Dr. Mudar Mannah gehört. Der ehemalige Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie hat sich 2012 dazu entschieden, etwas völlig neues auszuprobieren. Heute kennt man ihn als Gründer und Geschäftsführer des Startups „Happy Cheeze“. Das schnell wachsende Unternehmen aus Cuxhaven hat einen innovativen Weg gefunden, vegane Käsealternativen aus Cashewkernen herzustellen. Die Nachfrage ist hoch, sodass die Anforderungen an das Tagesgeschäft täglich steigen. Für reibungslose Vertriebsprozesse wird jetzt nach und nach die IT aufgerüstet. Den Anfang macht Diamant/3, eine flexible, frei skalierbare Rechnungswesen+Controlling Lösung aus der Cloud.

Auch Käsealternativen aus Cashewkernen benötigen Zeit zum reifen. Laut Dr. Mudar Mannah mindestens zwei bis vier Wochen. Ähnlich sieht er es auch mit seinem Unternehmen Happy Cheeze. Deshalb habe man sich am Ende auch gegen eine Investitionsbeteiligung „Der Löwen“ entschieden, obwohl die von seiner Idee restlos überzeugt waren. „Die Herstellungsweise und Qualität unserer Produkte steht bei uns absolut im Vordergrund, deshalb wollten und konnten wir nicht so schnell hochskalieren, wie die Löwen das gebraucht hätten“, erklärt Unternehmensgründer Dr. Mudar Mannah. Trotzdem sei man im Frieden auseinandergegangen und habe schließlich einen anderen Investor gefunden.

Rechnungswesen auf Wachstum ausrichten

Nach dem TV-Auftritt sei die Nachfrage nach den leckeren Käsealternativen förmlich explodiert, doch Happy Cheeze stehe auch weiterhin für Nachhaltigkeit, handmade, fair trade und bio. Aktuell beschäftigt das Startup 14 Mitarbeiter, die in einer ehemaligen Fischkonservenfabrik bis zu 100.000 Käselaibchen im Monat produzieren. Der Vertrieb läuft auf Hochtouren. Umsätze werden entweder über den firmeneigenen Webshop generiert, oder über verschiedene Großhändler, den Biofachhandel sowie inhaberbetriebene Einzelhändler. „Bei einem solchen Expansionstempo wird der Blick auf aktuelle Zahlen immer wichtiger“, weiss Dr. Mudar Mannah. Deshalb sei es irgendwann auch nicht mehr praktikabel gewesen, den Großteil der Buchungsgeschäfte über ein externes Steuerbüro abzuwickeln. „Die Buchhaltung vom Steuerberater ist immer mit einer gewissen Latenz verbunden. Als florierendes Startup können wir uns diese aber nicht leisten. Wir wollen selbst Herr über unsere Zahlen sein und benötigen deshalb eine effektive Kostenrechnung sowie betriebswirtschaftliche Adhoc-Auswertungen auf Knopfdruck.“

Frei skalierbare, cloudfähige Lösung gesucht

Also erweiterte Dr. Mannah das Team um eine Steuerfachangestellte und sondierte den Markt nach geeigneten Rechnungswesenlösungen. Flexibel sollte die Lösung sein, frei skalierbar und nicht allzu teuer. Fündig wurde man schließlich bei Diamant Software, einem langjährig erfahrenen Anbieter für Rechnungswesen und Controllingsoftware aus Bielefeld. „Die Lösung wurde uns mehrfach empfohlen, die angebotenen Leistungen entsprachen genau unseren Vorstellungen und auch unsere neue Buchhalterin freute sich, mit Diamant/3 auf ein ihr schon bekanntes System zu stoßen.“

Diamant/3 Rechnungswesen+Controlling ist mit über 30.000 Anwendern eigentlich auf den Mittelstand ausgerichtet. Durch Cloudfähigkeit, freie Skalierbarkeit und einer hohen Funktionalität eignet sich die Lösung aber auch hervorragend für prosperierende Startups. „Wir entschieden uns für die Shared-Hosting-Variante von Diamant/3 aus der Cloud. Damit haben wir als Anwender auch danach noch alle Freiheiten und können Lizenzen, zusätzliche Module oder Speicherkapazität einfach hinzubuchen. Für eine stationäre Lösung hätten wir zuerst die entsprechende Infrastruktur schaffen müssen – und das wäre bedeutend kostspieliger geworden“, begründet Dr. Mannah die Entscheidung.

Dr. Mudar Mannah, Firmengründer und Geschäftsführer der Happy Cheeze GmbH über den Einsatz von Diamant/3 Rechnungswesen+Controlling: „Gerade in einem so wichtigen Bereich wie dem Rechnungswesen sollte man gleich von Anfang an auf eine funktional höherwertige Lösung setzen, mit der auch weiteres Wachstum generierbar ist. Es ist wenig sinnvoll, auf kleine Insellösungen zu vertrauen, die sich im Nachhinein nicht anpassen lassen.“ Bildquelle: Simon Heydorn Photography

Volle Kostenkontrolle mit Diamant/3

Bevor man als Startup richtig durchstarte, müsse man zuerst kleine Schritte unternehmen und überschaubare Investitionen tätigen, so Firmengründer Dr. Mannah. Mit Diamant/3 erhält der Unternehmer nun die volle Transparenz über Einnahmen und Ausgaben. G&V-Analysen, Soll-Ist-Vergleiche und jahresübergreifende Auswertungen sind künftig jederzeit per Tastendruck abrufbar. Irgendwann wolle man auf diese Weise den gesamten Planungsprozess in die Software verlagern. Derzeit befasst sich das Diamant Consulting aber noch mit den Voreinstellungen. Beispielsweise werden Schlüssel für Kostenträger, Kostenarten und Sachkonten hinterlegt. „Wir sind froh, hier auf einen erfahrenen Anbieter vertrauen zu können. Die Einführungsphase verläuft reibungslos und das Programm ist sehr intuitiv und bedienerfreundlich aufgebaut“.

Vom Webshop direkt in die Buchhaltung

Wie bei vielen anderen Startups auch, wird ein Großteil der Umsätze über den hauseigenen Webshop generiert. Um den Kunden eine komfortable Bezahlung zu ermöglichen, setzt Happy Cheeze auf gängige E-Payment-Anbieter wie PayPal oder Klarna. Mithilfe von Diamant/3 kann der gesamte Prozess nun bis hinunter auf die Belegbuchung automatisiert werden. Dazu hält die Lösung bereits im Standard Schnittstellen zu allen großen E-Payment-Bezahldiensten bereit. Auch größere Belegaufkommen lassen sich auf diese Weise effektiv bewältigen. „Die Erfahrungen von anderen Startups haben gezeigt: Gerade in einem so wichtigen Bereich wie dem Rechnungswesen sollte man gleich von Anfang an auf eine funktional höherwertige Lösung setzen, mit der auch weiteres Wachstum generierbar ist“, empfiehlt Dr. Mudar Mannah. „Es ist wenig sinnvoll, auf kleine Insellösungen zu vertrauen, die sich im Nachhinein nicht anpassen lassen.“

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